2. Einen eigenen digitalen Medienbeitrag gestalten

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In diesem Modul lernst du Werkzeuge kennen, um selbst mit Medien kreativ zu werden.

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In diesem Modul zeige ich dir, wie du einen eigenen digitalen Medienbeitrag gestalten kannst – ein multi-mediales Buch. Du kannst dir noch nicht vorstellen, was das ist? Kein Problem! Ich erklĂ€re es dir.

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Ein StrichmÀnnchen wÀhlt Medien aus
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„Multi-“ heißt viel. Ein multi-mediales Buch ist also ein Buch, in dem viele Medien sind: Texte, Bilder, Tonaufnahmen und sogar Filme.
Du kannst das digitale Buch zum Beispiel ĂŒber ein Tier erstellen, das du interessant findest. Mit dem digitalen Buch kannst du das Tier dann jemandem vorstellen: deiner Schulklasse oder einem anderen Kind.

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2.1 So funktioniert das digitale Buch

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Es gibt verschiedene Programme und Apps, mit denen man unterschiedliche digitale BĂŒcher gestalten kann. Ich habe hier eine App als Beispiel ausgewĂ€hlt. Damit kannst du ein sogenanntes MuxBook erstellen.

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2.2 Plane dein digitales Buch

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Finde dein Thema
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Wovon soll dein digitales Buch handeln? Du hast verschiedene Möglichkeiten:

  • Du kannst ein Thema behandeln, das du schon kennst: dein Haustier. Falls du kein Haustier hast, nimm doch das Tier von deinen Nachbarn oder von deiner Freundin – oder die Spatzen im Park.
  • Du kannst auch ein aktuelles Thema aus dem Sachkunde-Unterricht aussuchen: z. B. Waldtiere oder BĂ€ume und Pflanzen des Waldes.
  • NatĂŒrlich darfst du ebenso einen Gegenstand oder dein Hobby vorstellen.
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Aufgabe

Schreibe auf, wen oder was du mit deinem digitalen Buch vorstellen möchtest.

Beachte dabei: Du solltest die Möglichkeit haben, selber Fotos, Töne oder einen Film zu deinem Thema aufzunehmen.

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Wenn du dich fĂŒr ein Thema entschieden hast, kannst du ĂŒberlegen, was an diesem Thema fĂŒr dich und andere interessant ist.

Das digitale Buch willst du spÀter deiner Schulklasse oder deinem Sitznachbarn vorstellen. Die anderen Kinder in deiner Klasse sind also deine Zielgruppe. Ein Medienbeitrag wird an die Zielgruppe angepasst.

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Aufgabe

  1. Schreibe auf, was dich selbst an deinem Thema interessiert. 
    Zum Beispiel: Wo lebt das Tier? Kann das Tier etwas Besonderes? 
  2. Schreibe auf, was deine Zielgruppe noch interessieren könnte.
    Wenn deine Schulklasse z. B. Sport liebt, möchte sie vielleicht auch wissen, ob man mit dem Tier zusammen Sport treiben kann.
  3. Tausche dich mit deinem Sitznachbarn ĂŒber das Interessante an euren Themen aus. ErgĂ€nzt eure Notizen. 
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Überschrift: Ideen sammeln und ordnen
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Du möchtest Ordnung in deine Ideen-Sammlung bringen? DafĂŒr ist eine Mindmap das richtige Werkzeug.

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Mindmap

Ein StrichmÀnnchen zeichnet eine Mindmap
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So erstellst du eine Mindmap:

  1. Schreibe dein Thema in die Mitte. Du kannst auch ein Bild aufkleben.
  2. Schreibe die Dinge, die dir dazu einfallen, um das Thema herum. 
  3. Verbinde dein Thema und die Ideen dazu durch Striche.
  4. Jetzt kannst du um die einzelnen Ideen herum wieder aufschreiben, was dir dazu einfÀllt. 
  5. Automatisch sind deine Ideen nun auch geordnet: In der Mitte steht das Thema, daran hÀngen die Haupt-Ideen und daran die weiteren Inhalte.
Mindmap
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Aufgabe

  1. Lies den Text in Element 11 „Mindmap“.
  2. Schau dir in Element 12 an, wie man eine Mindmap Schritt fĂŒr Schritt anfertigt.
  3. Erstelle auf einem Blatt Papier eine Mindmap zu deinem Thema.
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Bestimmt weißt du schon manches ĂŒber das Thema, das du vorstellen willst. Vielleicht hast du auch schon ein passendes Foto. Andere Informationen und Medien fehlen dir wahrscheinlich noch.

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Aufgabe

Benutze einen farbigen Stift, um in deiner Mindmap zu markieren, welche Informationen und Medien du schon hast. 

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Recherchieren
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In der letzten Aufgabe hast du herausgefunden, dass dir noch Informationen und Medien fehlen. Darum darfst du nun weitere Informationen zu deinem Thema sammeln. Das nennt man recherchieren. DafĂŒr kannst du BĂŒcher benutzen, z. B. ein Tierlexikon aus der SchulbĂŒcherei. Du kannst aber auch im Internet suchen. Lass uns herausfinden, wie das am besten geht!

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Aufgabe Text 1 Text 2 Text 3

Aufgabe – Informationsquellen auswĂ€hlen

Mit dem Begriff „Pinguin“ habe ich im Internet nach Informationen ĂŒber Pinguine gesucht. Ich habe verschiedene Texte ĂŒber Pinguine gefunden. Zu jedem Text habe ich dazugeschrieben, wo ich ihn gefunden habe.

  1. Sieh dir den Beginn der Texte 1, 2 und 3 an.
  2. WĂ€hle zwei Texte aus, die sich eignen, um Informationen fĂŒr ein Muxbook ĂŒber Pinguine fĂŒr deine Klasse zu sammeln.
  3. BegrĂŒnde deine Auswahl.
  4. Nenne die Quellen, die geeignete Informationen ergeben haben.

Aus Wikipedia. Die freie EnzyklopÀdie:

„Die Pinguine (Spheniscidae) sind eine Gruppe flugunfĂ€higer Seevögel der SĂŒdhalbkugel und bilden die einzige Familie in der Ordnung Sphenisciformes. Ihre stammesgeschichtliche Schwestergruppe bilden wahrscheinlich die Seetaucher (Gaviiformes) und Röhrennasen (Procellariiformes).“

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Pinguine

Aus Klexikon. Das freie Kinderlexikon:

„Pinguine sind Vögel, die nicht fliegen können. Es gibt 18 verschiedene Pinguin-Arten. In Freiheit leben alle in den Meeren der sĂŒdlichen Halbkugel der Erde. An Land gehen sie nur zum BrĂŒten oder fĂŒr den Federwechsel. Einige brĂŒten sogar in der Antarktis und auf den Inseln in der NĂ€he.“

Quelle: https://klexikon.zum.de/wiki/Pinguin

Aus Blinde Kuh: Kinder-Tierlexikon:

„Pinguine können nicht fliegen. DafĂŒr sind sie besser als alle anderen Vögel an das Leben im Meer angepasst. Sie sind vorzĂŒgliche Schwimmer und Taucher und benutzen ihre krĂ€ftigen FlĂŒgel um sich durch das Wasser zu stoßen. Sie fliegen also sozusagen unter Wasser. Sie steuern mit den SchwimmfĂŒĂŸen und dem kurzen Schwanz.“

Quelle: http://www.kinder-tierlexikon.de/p/pinguin.htm

Aufgabe Text 1 Text 2 Text 3
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Im Internet gibt es viel zu entdecken. Aber es ist auch voll von Dingen, die du gar nicht brauchst. Darum musst du gezielt suchen, wenn du im Internet etwas finden möchtest. Im Methodenkasten „Internetrecherche“ findest du Tipps dazu.

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Internetrecherche

  1. Wenn du im Internet etwas suchen möchtest, musst du zuerst einen Browser öffnen. Das ist ein Programm, mit dem man ins Internet gehen kann. Bekannte Browser sind z. B. Internet Explorer, Firefox, Google Chrome oder Safari.
  2. Das Internet ist riesig. Darum verwendet man Suchmaschinen, um hier etwas zu finden. Die bekannteste und grĂ¶ĂŸte Suchmaschine ist Google. Es gibt aber auch Suchmaschinen extra fĂŒr Kinder und Jugendliche.
  3. Bei einer Suchmaschine kannst du einen Suchbegriff eingeben. Du erhÀltst als Suchergebnis eine Liste mit Internetseiten, auf denen dieser Suchbegriff auftaucht.
  4. Damit diese Liste nicht zu lang und unĂŒbersichtlich wird, solltest du deine Suchbegriffe genau auswĂ€hlen.
    Wenn du z. B. wissen möchtest, wie alt Hunde werden können, eignen sich die Suchbegriffe „Hunde Alter“.
    Bei manchen Suchmaschinen (z. B. Google oder FragFinn) kannst du auch ganze Fragen eingeben: „Wie alt werden Hunde?“
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Wichtig ist auch, an der richtigen Stelle zu suchen. Dabei hilft dir eine geeignete Suchmaschine. Im folgenden Element findest du VorschlÀge dazu.

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Suchmaschinen fĂŒr Kinder und Jugendliche

Suchmaschinen fĂŒr Kinder und Jugendliche liefern dir ausgewĂ€hlte, gut verstĂ€ndliche Informationen.
Diese Suchmaschinen kannst du kostenlos nutzen:

Blinde Kuh www.blinde-kuh.de
Frag Finn www.fragfinn.de
Helles Köpfchen www.helles-koepfchen.de
Kindex www.kindex.de
Klexikon https://klexikon.zum.de

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Welches Medium fĂŒr welchen Inhalt?
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Text, Bild, Ton und Film eignen sich nicht fĂŒr jede Information gleich gut. Du musst auswĂ€hlen, auf welche Weise du einen Inhalt prĂ€sentierst.
NatĂŒrlich kannst du jede Information in einem Text beschreiben. Noch anschaulicher wird es aber, wenn du Bilder, Töne und Filme passend einsetzt:

  • Texte liefern allgemeine Informationen.
  • Bilder zeigen das Aussehen.
  • Töne machen GerĂ€usche hörbar.
  • Filme machen Bewegung anschaulich.
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Welches Medium eignet sich fĂŒr welchen Inhalt?

WĂ€hle fĂŒr jeden Inhalt das passende Medium:
Ordne zu, ob es bei dem Inhalt um allgemeine Informationen (Text), um das Aussehen (Bild), GerÀusche (Ton) oder Bewegung (Film) geht.

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Einen Seitenplan erstellen
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Überlege dir nun, wie die einzelnen Seiten in deinem digitalen Buch aussehen sollen. Du teilst die Inhalte, die dein Buch enthalten soll, also auf die Buchseiten auf. Dabei helfen dir die Gliederung deiner Mindmap und ein Seitenplan.

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Seitenplan
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Wenn man Inhalte auf einer Seite anordnet, nennt man das Layout. Gutes Layout ist ĂŒbersichtlich und sieht hĂŒbsch aus. Das erkennst du an diesen Beispiel-Seiten:

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Das Layout links ist noch nicht gelungen. Das Layout rechts ist gut.


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Aufgabe

Erstelle einen Seitenplan fĂŒr dein digitales Buch.

  • Plane fĂŒr jede Haupt-Idee deiner Mindmap eine Seite im Buch ein.
  • Zeichne in den Plan ein, wo sich Überschriften, geschriebener Text, Tonaufnahmen, Fotos, Zeichnungen oder Videos befinden sollen.  

2.3 Erstelle dein digitales Buch

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Jetzt kannst du die multi-medialen Inhalte in deinem digitalen Buch zusammenstellen. Anschließend darfst du deinen eigenen digitalen Medienbeitrag prĂ€sentieren.

Entweder zeigst du dein digitales Buch direkt auf dem Tablet, oder du verbindest dein Tablet fĂŒr die PrĂ€sentation mit einem anderen GerĂ€t. Dabei kann ein Erwachsener dir helfen. Wenn du dein digitales Buch zum Beispiel auf ein Whiteboard ĂŒbertrĂ€gst, kann deine ganze Klasse es gut sehen.

Viel Spaß dabei!

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Aufgabe

Erstelle jetzt dein eigenes digitales Buch mit Texten, Bildern, Tonaufnahmen und Videos.

Tipp: Du bist dir nicht mehr sicher, wie man die verschiedenen Inhalte erstellt und zusammenfĂŒgt? Dann schau dir noch einmal Element 4, das ErklĂ€rvideo, an.