Geschichte – Die Stadt im Mittelalter | GY/OS | 6

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Enge Gasse und Steinhäuschen in Perouges, Frankreich
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Urheber: 3centista

Pixabay

PD

Die mittelalterliche Stadt war bunt und lebendig! Sie sprengte auf vielen Ebenen die bestehenden Regeln und Gepflogenheiten: Die Landwirtschaft war nicht mehr die einzige Einnahmequelle für einfache Leute. Die Grundherrschaft und das Lehnswesen spielten in der Stadt keine Rolle mehr. Menschen lernten in ihr die Freiheit kennen und schätzen. Nichtadelige konnten im Stadtrat über die Geschicke ihrer Stadt mitbestimmen. Die Menschen spezialisierten sich im Handel und Handwerk und brachten so immer prächtigere Bauten, Kunstwerke und Güter hervor. Gründe genug also, sich mit der Stadt des Mittelalters zu beschäftigen.

Johannes Grapentin – Autor des Moduls im Interview
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Urheber: Digitale Lernwelten GmbH

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Das erwartet dich in diesem Modul

  1. Städteboom im Mittelalter
    Zunächst kannst du in diesem Kapitel lernen, warum und wie die vielen Städte des Mittelalters entstanden sind. Im Abschlussteil des Kapitels forschst du selbständig nach dem Alter von Städten in Sachsen.
  2. Spurensuche mit Satellit: Merkmale einer Stadt im Mittelalter
    In diesem Kapitel lernst du zunächst die wichtigsten Merkmale einer mittelalterlichen Stadt. Anschließend nimmst du die Vogelperspektive ein: Mithilfe von Satellitenbildern findest du mittelalterliche Spuren in heutigen Städten.
  3. Leben in der mittelalterlichen Stadt
    Dieses Kapitel legt den Fokus auf das Leben in der Stadt. Hier lernst du, was "Freiheit" im Mittelalter bedeutet hat und wie die Gesellschaft in den Städten aufgebaut war.
  4. Machtkämpfe und Herrschaft in der mittelalterlichen Stadt
    In diesem Kapitel lernst du, wie das Aufkommen der Städte die gewohnten Spielregeln verändert hat. Dazu sehen wir uns allerhand Machtkämpfe an: Die der Städte gegen ihre Stadtherren, die der Zünfte gegen ihre eigenen Stadträte und die der Städtebünde gegen Konkurrenten und untereinander.